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Den gestrigen Abend hatten sich viele mit Sicherheit anders vorgestellt. In der Veranstaltungshalle fanden sich zahlreiche THWler ein, um die Landesjugendleitung zu befreien.

Dort in der Halle warteten bereits Steffen, Basti, Beate und Martin eingesperrt hinter Gittern. Gemeinsam mit ihren Teams wollte sich jeder von den vieren so schnell wie möglich retten. Die Befreiung sollte aus sechs Spielen bestehen. Beim Boccia waren bereits fünf der acht Spielrunden beendet, als zwei Gewitterfronten aufzogen. Daraufhin wurde das Lager in die Veranstaltungs halle und die Stadthalle evakuiert. An dieser Stelle möchte sich die Landesjugendleitung für die reibungslos verlaufene Evakuierung bei allen Junghelfer/innen und Betreuern bedanken!

In der Hochlandhalle ließ man sich von dem Unwetter nur wenig beeindrucken und setzte die Spiele (Dominonosteine, Kartoffeltransport) fort. Zur Auflockerung zwischen den Spielen führte Leon aus Hilpoltstein noch tolle Zaubertricks vor. In der Stadthalle wurde musiziert und Spiele gespielt. Nach dem Ende der Evakuierung wurden alle Teilnehmer in ihre Behausungen geschickt. Wir hoffen, alle Zelte haben dicht gehalten.

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34 engagierte Jugendsprecher/innen versammelten sich trotz des warmen Wetters in der Stadthalle, um die Anliegen und Vorstellungen ihrer Ortsjugenden weiterzugeben.

Nach einer Begrüßung durch Bundesjugendleiter Ingo Henke, stellvertretenden Landesjugendleiter Steffen Eyrich und Landesgeschäftsführerin Beate Kegel startete die inhaltliche Arbeit. Als erster Programmpunkt stand das große Kennenlernen im Vordergrund. Ein starkes Netzwerk aus Jugendlichen, die ihre Meinungen in unseren Verband einbringen und somit auch ihre Jugendarbeit vor Ort weiterbringen. Nachdem geklärt war, welche Aufgaben die Jugendsprecher/innen wahrnehmen und was in den einzelnen Ortsjugenden schon klappt, widmeten sich die Teilnehmenden der Frage, wo sie Unterstützung benötigen und welche Wünsche sich erfüllen müssten, damit sie ihre THW-Jugend in Bayern weiterentwickeln können.

Nachdem die Hitze langsam ihren Tribut einforderte, wurde das restliche Programm etwas umgestellt. Die Jugendsprecher/innen spazierten durch die Innenstadt, um sich ein wohl verdientes Eis zu gönnen und zogen sich anschließend in den kühlen Schatten zurück um ihr erstes Hitzefrei in den Ferien zu genießen.

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Der bayerische Vertreter für den Bundeswettkampf kommt nun zum vierten Mal in Folge aus Unterfranken. Nach dem Sieg 2013 stand Obernburg auch dieses Jahr wieder ganz oben auf dem Siegerpodest und entschied den Landeswettkampf deutlich für sich. Bayern schickt damit einen erfahrenen Ortsverband um den Bundessieg
2019 im thüringischen Rudolstadt ins Rennen.

Das Team aus dem Ortsverband Obernburg benötigte nur eine Stunde und 52 Minuten und erreichte mit 624 von 653 möglichen Punkten klar den ersten Platz. Auf Platz zwei landete die Jugendgruppe aus Landshut (587 Punkte). Die Nummer drei auf dem Treppchen ist der Vertreter aus der Oberpfalz, die Jugendgruppe Neunburg vorm Wald (547 Punkte).

Acht bekannte und fünf im Vorfeld unbekannte Aufgaben galt es in zwei Stunden sauber und entsprechend aller Vorschriften zu bearbeiten. Alle 13 Aufgaben hat der AK Wettkampf um Ronny Baumüller und Jürgen Adelfi nger zu einem Einsatzszenario zusammengefügt:

Bei den in den Stallungen der Hochlandhalle befindlichen Tieren ist eine Krankheit/Seuche diagnostiziert worden. Die THW-Jugendgruppen erhielten daher den Einsatzauftrag, Dekontaminationsschleusen für Personen zu errichten und in Betrieb zu nehmen. Außerdem galt es die Wasserversorgung wiederherzustellen.

Das Aufgabenspektrum für die Jungen und Mädchen reichte dabei von der Ausleuchtung der Einsatzstelle über das Erstellen eines Holzrahmens als Wasserbecken für die Dekontaminationsschleuse, bis hin zum Bau eines Dreibockportals für diese Schleuse.

Außerdem galt es, eine verletzte Person fachgerecht zu versorgen und aus einem Trümmergang zu retten. Dabei mussten die Junghelfer ihr Können im Umgang mit Hebekissen und hydraulischen Hebern unter den fachkundigen Augen der Schiedsrichter unter Beweis stellen.

Über die Platzierung entschieden bei hochsommerlichen Temperaturen letztlich Kleinigkeiten in der Umsetzung. Die fachlich ausgereiften Kenntnisse der Junghelfer überzeugten auch viele Besucher an den Wettkampfbahnen. Zahlreiche Interessierte, darunter Gäste aus Politik und befreundeten Organisationen, ließen sich den Wettbewerb nicht entgehen. Schlachtenbummler aus allen sieben Bezirken feuerten ihre Mannschaften an.

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In stimmungsvoller Atmosphäre der Hochlandhalle bei bester musikalischer Umrahmung der Stadtkapelle Weilheim eröffnete der stellvertretende Landesjugendleiter Steffen Eyrich das 18. Landesjugendlager der THW-Jugend Bayern. Auf die Nachwuchs-THWler und ihre Betreuer — insgesamt 1.081 an der Zahl — wartet eine ereignisreiche Woche in und um Weilheim.

Ein herzliches Dankeschön sprach Eyrich dem Organisationsteam aus, das mit Unterstützung vieler Helfer aus den umliegenden Ortsverbänden den Aufbau gemeinsam gestemmt und ein facettenreiches Programm ausgearbeitet hat. Ebenso bedankte er sich für die Unterstützung der Regionalstelle Bad Tölz.
Er wünscht sich, dass die Teilnehmer Freundschaften vertiefen oder neue schließen und die schöne Landschaft des Alpenvorlandes genießen.
Landessprecher André Stark gratulierte dem Landesjugendlager zur „Volljährigkeit“ und erinnerte an das erste Lager 1988 in Trebgast bei Kulmbach, initiiert durch den Ehrenvorsitzenden der THWJugend Bayern Ronny Baumüller. Er wünschte allen Teilnehmern eine tolle Kameradschaft und tolle Erlebnisse in der Lagerwoche.
Als Vertreter des gastgebenden OrtsverbandesWeilheim begrüßte der stellvertretende Ortsbeauftragte Alexander Arnold die Teilnehmer aus 66 Ortsverbänden im bayerischen Oberland und lud die jungen Gäste ein, die Region von der Zugspitzebis nach München zu erkunden. Gleichzeitig galt sein Dank allen, die seit zwei Jahren dieses Lager vorbereiten, aber vor allem den Helfern des Ortsverbandes, die seit einer Woche auf dem Festplatz fast rund um die Uhr aufgebaut haben.
Zum Abschluss freute sich Steffen Eyrich auf einen „heißen“ Wettkampf, wünschte den Teams viel Erfolg und hofft auf lautstarke Unterstützung der anderen Lagerteilnehmer.

Der Countdown läuft:
Weilheim. "Bayern zu Gast in Weilheim" ist das Motto für 1.150 THW-Junghelfer/innen und deren Betreuer, die für eine Woche ihre Zelte auf dem Festplatz Weilheim aufschlagen.
Vom 28. Juli bis zum 4. August 2018 färben Jugendliche aus ganz Bayern zum 18. Landesjugendlager der 'THW-Jugend Bayern e.V.' die oberbayerische Kreisstadt blau ein.
Highlight der Woche ist der Landeswettkampf am Sonntag, den 29. Juli, bei dem die Gewinnerteams aus den sieben bayerischen Regierungsbezirken auf dem Festplatz in einem interessanten Wettkampf den Landessieger 2018 ermitteln.

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