Das überragende Ende eines überragenden Lagers
Echt geile Stimmung – besser als mit diesem Kommentar aus Facebook konnte man die Atmosphäre gestern im Festzelt während der Verabschiedung wirklich nicht beschreiben. Alle Junghelfer feierten noch ein Letztes Mal ihr 15. Landesjugendlager. Das ließ sich auch Klaus nicht entgehen. Der Oberbürgermeister von Aschaffenburg, Klaus Herzog, ist mit den Teilnehmern, seit seiner Rede bei der Eröffnung, per „Du“. Es war ihm eine sehr große Freude, Gastgeber für die Zeltstadt zu sein. Rückblickend auf die letzte Woche und auch auf seine eigene Kindheit stellte er fest: „Die Jugendzeit ist die schönste Zeit“. Durch La Ola im ganzen Zelt wurde das definitiv bestätigt.
Auf die hervorragende Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Aschaffenburg war Andre Stark besonders stolz. Selten erfuhren die Organisatoren so eine bereitwillige Unterstützung, auch schon im Vorfeld. Stellvertretend für alle Kameraden überreichte Stark dem Stadtbrandrat Karl-Georg Kolb eine Urkunde. Der Austausch wurde auch hier deutlich, nachdem auch Kolb für den Landesjugendleiter ein Geschenk bereit hielt.
Den Lagerteilnehmern gebührte allerdings auch ein besonderer Dank. Selbst im größten Landesjugendlager aller Zeiten, behielt doch jeder stets Disziplin und trug so zu einer rundum gelungenen Veranstaltung bei. Einen großen Wermutstropfen wird das 15. Landesjugendlager jedoch immer an sich haben: Es war das letzte Landesjugendlager mit Andre Stark als Landesjugendleiter. Dieser wird 2013 sein Amt nach mehr als zehn Jahren abgeben.
Doch eine große Bitte hatte er am Schluss dann doch noch, nämlich dass jede Jugendgruppe sich für das Bundesjugendlager in Landshut rechtzeitig anmelden soll – damit auf Facebook nochmals steht: Echt geile Stimmung!


